Anwesende Gemeinderäte (19):
CSU: C. Eisenmann, U. Eisenmann, Schroeder, Westenthanner
FDP: Dr. Reich (ab TOP 5)
PP: Dr. Most, Voit (ab TOP 2)
Grüne: Dr. Bekk, Dr. Gering, Grasse, Hanny, Müller-Klug, Stöhr
SPD: Ptacek, Barth
WIP: Metz, Schuster, Vennekold, Zechmeister
Abwesende Gemeinderäte (1):
FDP: Dr. Betz
Vorsitz:
1. Bürgermeisterin Tausendfreund
Einstimmig beschlossen entspricht 20 Stimmen (20-0) bei vollständiger Präsenz aller anwesenden Gemeinderäte.
Anwesend von der Verwaltung: Ludwig, Rösch, Rückerl, Schneider, Weis, Wimmer.
Ca. 40 weitere Bürger anwesend.
Beginn : 19:00 Uhr im großen Sitzungsaal des Rathauses in Pullach
TOP 1 und 2:
Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit / Genehmigung der Tagesordnung
C. Eisenmann (CSU): Nicht einverstanden mit einer Mitbehandlung des Antrags von CSU/WIP/FDP zum Bau- und Planungstopp Kreuzeckstr. bei TOP 5.
Tausendfreund: Dann wird dieser Antrag eben heute nicht behandelt, er muss ja erst spätestens nach 3 Monaten behandelt werden.
TOP 3:
Genehmigung der Niederschrift vom 24.03.2026 (Gemeinderat)
Keine Einwände, genehmigt.
TOP 4:
Bürgerfragerunde
Hr. Salfer: Fragen zu Carsharing: Qualifizierung des neuen Carsharing-Anbieters unklar. Tatsächliches Defizit beim bisherigen Anbieter Mika? Zustand der Fahrzeuge nicht zufriedenstellend.
Rückerl: wird die Fragen beim TOP 13 beantworten.
Hr. Krebs: Kreuzeckstr. – ist heute wirklich der richtige Termin, darüber zu beschließen – man sollte doch die Entscheidung besser dem neuen Gemeinderat überlassen. Ist eine Verschiebung der Entscheidung denkbar?
Tausendfreund: Nein. „Straffer Zeitplan“. Sonst Gefahr einer „Lücke“. Möchte die Voraussetzungen für Kreuzeckstr. jetzt schaffen. „Aktueller Gemeinderat möchte sich nicht vorwerfen lassen, die Kinderbetreuung aufs Spiel zu setzen“. Wenn neuer Gemeinderat dann anders beschliesst, erwartet Tausendfreund Aufklärung über Kosten und konkrete Lösung der Betreuungssituation.
TOP 5:
Kreuzeckstraße 21; Errichtung einer Kindertagesstätte, Entwurfsplanung.
Vorstellung des Entwurfs (mit Kupferbedachung).
Zechmeister (WIP): Sollen Befreiungen zu der Planung bereits jetzt erteilt werden? Umfang der PV-Module erscheint deutlich reduziert? Sind keine Stellplätze vorgesehen? Bisher gibt es kein einziges Kupferdach in Pullach – Kupferdach ist teurer als Ziegeldach, korrosionsgefährdet, und wie steht es mit der Anpassung an nähere Umgebung? Wude dies abgesprochen mit Denkmalschutz bzgl. Bahnhofgebäude? Aktuell ganz neu: nun 4 Kinderkrippengruppen statt bisher zwei – warum wieder eine kurzfristigste Änderung?
Architekt: Kupferdach gewählt, da „natürliches Material“ (??). Aber auch Ziegeldach möglich. Dachgauben bleiben Kupfer. Kupfer ist teurer. PV-Anlage: nur auf Südseite, Satteldach und Nordseite sind nicht wirtschaftlich.
Zechmeister (WIP): Im Bebaungsplan war die Photovoltaik festgelegt – und wird nun via Befreiung nicht gemacht…
Weis: 4 Stellplätze sind nachzuweisen. Ein Platz ist auf Grundstück, für die anderen 3 wird auf Bahnhofsparkplatz verwiesen.
Zechmeister (WIP): Das ist aber im Bebauungsplan festzulegen. Warum ist das nicht passiert? Jetzt wieder Befreiungen.
Weis: Wurde in Vorlage falsch dargestellt. Es werden keine Befreiungen benötigt.
Zechmeister (WIP): Dann bitte die „Ermächtigung für Befreiung“ in Vorlage streichen, da nicht benötigt.
Fr. Praxenthaler (Planungsverband): Die Festsetzung der Photovoltaik bezieht sich auf 70% der nutzbaren Dachfläche (d.h. Nordseite gilt als nicht nutzbar). Denkmalschutz: Denkmalamt hat keine Stellungnahme gemacht. Keine Vorgabe zum Dach im Bebauungsplan.
Wimmer: Geplant ist nun eine 4-zügige Krippe. Je nach Bedarf anpassbar. Mäuseburg wird Ende 2030 beendet (4 Gruppen genehmigt für Krippe, tatsächlich aktiv sind ggw. 3 Gruppen mit 30 Kindern). Daher sollen alle 4 Gruppen dann umziehen in die Kreuzeckstr. Nach Neubau Mäuseburg dann wieder alle retour in neue Mäuseburg.
Zechmeister (WIP): Ist befremdet, es wird schon wieder eine neue Variante vorgestellt.
Dr. Gehring (Grüne): Ist kein Fan von Kupferdach, wg. Abtrag durch Korrosion (Gewässerschutz). Plädiert für Anpassung des Plans auf anderes Dach. Plädiert für Belegung der Nordfläche mit Photovoltaik.
Architekt: Im Plan ist Filteranlage für Regenabwassser vorgesehen. Umstellung auf andere Dachdeckung ist aber möglich.
Vennekold (WIP): Im Bauauschuss gestern ist das Thema Kupferdach bereits besprochen worden. Es war zugesagt, die Entwurfsplanung für heute anzupassen – ist aber nicht eingearbeitet. Sehr enttäuschend.
Für die Mäuseburg gibt es zwei Alternativen für Ausweichquartier: Kreuzeckstr. vs. St. Gabriel. Mietobjekt St. Gabriel statt Neubau spart 5 Mio€. Zudem ist Kreuzeckstr. noch vermietet. Ist daher gegen Vorlage.
Schneider: 3 Wohneinheiten in Kreuzeckstr. (Geflüchtete): 2 werden wegziehen. 3 weitere via Landratsamt. Entmietung ist bereits durchgeführt.
Voit (PP): Ist auch gegen Kupferdach. Gebäude sonst gelungen. Abstellplatz für Kinderwägen vorsehen. Was ist die Nachfolgebelegung der Kreuzeckstr. nach Neubau Mäuseburg?
Schneider: 2029 soll Kreuzeckstr. als 4-gruppige Einrichtung durch vorhandene Träger genutzt werden. Dazu andere Träger „von ausserhalb reinholen“.
Voit (PP): Ist Bedarf dann vorhanden?
Schneider: Sieht Unterbringung der Krippen in eigenen Gebäuden als Ziel.
Tausendfreund: Für St. Gabriel angeblich keine Träger bereit, weil Räume dort nicht geeignet.
Dr. Bekk (Grüne): Verweist auf bereits gestern erfolgte Diskussion zu Kreuzeckstr.
C. Eisenmann (CSU): In der ausserordentlichen nichtöffentlichen Besprechung gestern war das dargestellte Szenario wieder mal anders. Ähnlich bei der Akteneinsicht zur Krippensituation am 19.3. zur Betreuungsituation – am 20.3. (!) wurde durch die Verwaltung wieder eine neue Aufstellung gemacht. Heute schon wieder eine neue Darstellung. Ist gegen Kreuzeckstr., da kein Bedarf. Beschwert sich über sich ständig ändernde Darstellung durch die Verwaltung.
Tausendfreund: Wiederholt erneut ihre Behauptung eines vorhandenen Bedarfs.
Dr. Reich (FDP): Weist darauf hin, dass die gestrige Veranstaltung auf Anregung von C. Eisenmann erfolgte. Heute soll die Planung beauftragt werden – im Wahlkampf waren CSU, WIP, FDP gegen das Projekt. Diese stellen die Mehrheit im neuen Gemeinderat. Daher wird dieses Projekt im Mai sicher erneut überprüft. DIe Planung ist ein Werkvertrag , kann und wird absehbar kurzfristig durch neuen Gemeinderat gekündigt werden. Sollen jetzt wirklich noch Kosten durch kurzfristiges Durchpauken dieses kontroversen Themas verursacht werden?
Ptacek (SPD): Sieht St. Gabriel nicht als valide Alternative. Angeblich nicht geeignet lt. AWO. Aktuell ist Kreuzeckstr. ein Bauprojekt in Phase 3. Neuer Gemeinderat muss dann Alternative dazu aufzeigen, da Bedarf nicht abweisbar. Aktuell 38 Kinder aus Pullach ausserhalb untergebracht. Mangels Personal 11 Plätze ggw. nicht nutzbar. Dazu Wegfall St. Gabriel und weiterer Aufwachs. „Zeit läuft weg“ (bis 2030).
Beschlussvorschlag (gekürzt):
1. Die Entwurfsplanung für den Neubau einer Kinderbetreuungseinrichtung für das Anwesen Kreuzeckstraße 21 wird zur Kenntnis genommen.
2. Die Verwaltung beauftragt, auf Grundlage der vorliegenden Planunterlagen einen Bauantrag zu erstellen und dem Landratsamt München zur Genehmigung vorzulegen.
Die Erste Bürgermeisterin wird ermächtigt, das Bauantragsverfahren inkl. eventuell erforderlicher Befreiungen und Abweichungen auf dem Büroweg zu behandeln.
Abstimmung
11 Ja-Stimmen (Grüne, SPD, PP, Tausendfreund), 9 Nein-Stimmen (CSU, WIP, Dr. Reich)
-> Vorschlag angenommen
TOP 6:
13. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Großhesselohe“ für das Anwesen Kreuzeckstraße 21 und die nördlich davon gelegene Wegparzelle zur Errichtung einer Kinderbetreuungseinrichtung im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung;
1) Abwägung über die eingegangenen Stellungnahmen aus der erneuten Beteiligung der Öffentlichkeit durch Veröffentlichung im Internet und der Behörden/Träger öffentlicher Belange
2) Satzungsbeschluss
Beschlussvorschlag (gekürzt):
1. Der Gemeinderat nimmt die eingegangenen Stellungnahmen aus der erneuten Beteiligung der Öffentlichkeit durch Veröffentlichung im Internet und der Behörden/Träger öffentlicher Belange zur Kenntnis und entscheidet nach erfolgter Abwägung im Einzelnen zu den nachstehend eingegangenen Stellungnahmen.
A. Stellungnahmen der Öffentlichkeit
I.1. Unterlassene Umweltprüfung : wird zurückgewiesen
I.2. Unzureichende Öffentlichkeitsbeteiligung : wird zurückgewiesen
I.3. Fehlende Planerfordernis : wird zurückgewiesen
I.4. Mangelhafte Alternativenprüfung : wird zurückgewiesen
I.5. Mängel der verkehrlichen Beratung und der verkehrlichen Abwägung : wird zurückgewiesen
I.6. Mängel der natur- und artenschutzrechtlichen Relevanzprüfung und der artenschutzrechtlichen Bewältigung : wird zurückgewiesen
I.7. bereits gerügte materielle Mängel (Denkmalschutz, Wirtschaftlichkeit) : wird zurückgewiesen
I.8. 8 Anträge : Kenntnisnahme, keine Verfolgung
B. Stellungnahmen von Behörden und sonstiger Träger öffentl. Belange
B.1 Stellungnahmen ohne Bedenken /Einwendungen
I.9. Feststellung von Stellungnahmen ohne Bedenken/Einwendungen
B.2 Stellungnahmen mit Bedenken /Einwendungen.
B.2.1. Landratsamt München
I.10. Redaktionelle Anregungen : werden übernommen
Dr. Reich (FDP): Bittet um Erläuterung zu den gewünschten Zuwegungen bei I.11. .
Weis: Weg wurde 1988 gekauft. Dienstbarkeit für Bahn ist eingetragen für Zuwegung. Wurde juristisch beurteilt. Bauvorhaben ändert nichts daran. Abstandsflächen dürfen auf Parzelle liegen, da keine Einschränkung der Zuwegung. Freistellungsverfahren wird angegangen. Einschätzung ist, dass Fachplanungsrecht nicht greift.
I.11. Bahnrechtliche Widmung von Flächen, Verkürzung von Abstandsflächen: veränderte Kennzeichnung der Flächen
I.12. Zwingende Umsetzung von und Anregung von Vermeidungsmassnahmen Umweltschutz: Kenntnisnahme und Übernahme
B2.2. DB AG
I.13. Sicherstellung bahnrechtliche Widmung : Kenntnisnahme und veränderte Kennzeichnung der Flächen
B2.3. Eisenbahnbundesamt
I.1.14. Freistellungsverfahren für Bahnhofszugang : Forderung wird abgelehnt
B2.4. SWM Infrastruktur GmbH
I.1.15. Stilllegung der Hausanschlussleitung : Kenntnisnahme
B2.5. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
I.1.16. Meldepflicht für Bodendenkmäler : Kenntnisnahme
Alle Einzelabstimmungen zu den 16 Einzelpunkten I.1 bis I.16.erfolgten mit 11 Ja-Stimmen (Grüne, SPD, PP, Tausendfreund), 9 Nein-Stimmen (CSU, WIP, Dr. Reich) entsprechend Annahme des Vorschlags.
II. Der Gemeinderat beschließt die Abwägung über die eingegangenen Stellungnahmen aus der erneuten Beteiligung der Öffentlichkeit.
Abstimmung
11 Ja-Stimmen (Grüne, SPD, PP, Tausendfreund, 9 Nein-Stimmen (CSU, WIP, Dr. Reich)
-> Vorschlag angenommen
III. Der Gemeinderat stimmt dem Entwurf der 13. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 „Großhesselohe“ zu. Der Gemeinderat beschließt den Bebauungsplan mit den im Rahmen der Abwägung vorgenommenen Änderungen und Ergänzungen. Die Erste Bürgermeisterin wird ermächtigt, die erforderlichen Verfahrensvermerke vorzunehmen. Der Satzungsbeschluss ist ortsüblich bekannt zu machen.
Abstimmung
11 Ja-Stimmen, 9 Nein-Stimmen (CSU, WIP, Dr. Reich)
-> Vorschlag angenommen
TOP 7:
Neubau der Jugendfreizeitstätte: Beauftragung der Bauleistung Dachabdichtungsarbeiten
Beschlussvorschlag (gekürzt):
1. Tectus Flachdachabdichtungen GmbH aus München wird mit den Dachabdichtungsarbeiten beauftragt (Kosten 403 T€).
Abstimmung
17 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen (WIP ohne Schuster)
-> Vorschlag angenommen
TOP 8:
Grundschule – Aufstockung und Sanierung: Beauftragung von Bauleistungen
Beschlussvorschlag (gekürzt):
1. Den vorgelegten Vergabeempfehlungen für die Aufstockung der Grundschule wird für vier Einzelvergaben zugestimmt. Mehrkosten von 200 T€ liegen im Rahmen des erweiterten Kostenrahmens.
Abstimmung
einstimmig
-> Vorschlag angenommen
TOP 9:
Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung und Bildung im Grundschulalter- Umsetzung in Pullach
Überblick über Angebot (Horte, Mittagsbetreuung, neuer „Kindertreff Ganztag“ in den Ferien).
Voit (PP): Rechtsanspruch ab Ende 2026. Weitere pädagogische Konzepte mit Schulen und Trägern bitte absprechen (auch Raumoptimierung in Schulstr. wg. Horte Provisorien).
Tausendfreund: Ist selbstverständlich.
C. Eisenmann (CSU): Guter Überblick. Kooperationen mit Musikschule und Sportvereinen wichtig.
Beschlussvorschlag (gekürzt):
1. Gemeinderat nimmt die Regelungen zur Umsetzung des Rechtsanspruches auf ganztägige Betreuung und Bildung im Grundschulalter zur Kenntnis.
Abstimmung
einstimmig
-> Vorschlag angenommen
TOP 10:
Feststellungsbeschluss zur Jahresrechnung 2023 und 2024; Abschlussbericht der örtlichen Rechnungsprüfung; Entlastung der Ersten Bürgermeisterin
Rechnungsprüfungsausschuss hat Prüfung abgeschlossen (Bericht ist nichtöffentlich) und empfiehlt Entlastung der Bürgermeisterin.
Beschlussvorschlag (gekürzt):
1. Der Gemeinderat nimmt das Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2023 zur Kenntnis. Der Gemeinderat
a.) – stellt das Ergebnis der Jahresrechnung 2023 mit 119.223.509,47 Euro fest,
– genehmigt die in der Jahresrechnung 2023 ausgewiesenen über- und außerplanmäßigen Ausgaben,
b.) – erteilt der Ersten Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund für das Haushaltsjahr 2023 die Entlastung.
2. Der Gemeinderat nimmt das Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2024 zur Kenntnis. Der Gemeinderat
a.)- stellt das Ergebnis der Jahresrechnung 2024 mit 145.197.264,47 Euro fest,
– genehmigt die in der Jahresrechnung 2024 ausgewiesenen über- und außerplanmäßigen Ausgaben,
b.) – erteilt der Ersten Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund für das Haushaltsjahr 2024 die Entlastung.
jeweils einstimmig (bei Entlastung dto. (Tausendfreund nicht stimmberechtigt))
Abstimmung
jeweils einstimmig (bei 1.b. und 2.b. wg. Befangenheit SItzungsleitung durch 2. Bürgermeister Dr. Most und Abstimmung ohne Tausendfreund)
-> Vorschlag angenommen
TOP 11:
Antrag der Fraktion Pullach Plus vom 08.12.2025 – Maßnahmen zur optischen Verschönerung unseres Kirchplatzes und Umgebung
Voit (PP): Hat mit Fr. Heger (Abt. Tiefbau) Antrag durchgesprochen. Plädiert für Beetumrandungen.
Fr. Heger: Befürchtung von Vandalismus, verursacht viel Aufwand, daher keine Beetumrandungen.
Zechmeister (WIP): Winterlinde wird nicht gepflegt, Eibenwildwuchs sollte endlich weg. Schutz des Baums ist wichtig (Beete o.ä.).
C. Eisenmann (CSU): Sponsor für neuen Baum statt Winterlinde vorhanden – sollte geklärt werden.
Dr. Bekk (Grüne): Missfallen an geparkten Autos am Kirchplatz.
Rückerl: Position der Winterlinde ist problematisch wg. hohem Standort. Wird weiterhin gegossen. Empfiehlt abwarten und bei Absterben der Linde ggf. absenken des Rondells. Neupflanzung braucht größere Baumgrube.
Voit (PP): Sitzgelegenheiten an Winterlinde sollen erhalten bleiben.
Beschlussvorschlag (gekürzt):
1.1. Die Abfallbehälter am Kirchplatz werden nicht mit Holz verkleidet. Die Reinigungsintervalle werden nach Möglichkeit erhöht und die Positionierung der Behälter überprüft.
1.2. Der Vorschlag zu den Blumenkästen wird umgesetzt. Es werden Kästen an 3-5 Stellen positioniert.
1.3. Im Beet um die Winterlinde können keine größeren Eingriffe in den Wurzelbereich erfolgen. Es werden aber Frühjahrsblüher ergänzt. Das Beet um die neu gepflanzte Silberlinde gegenüber wird bepflanzt.
1.4. Die benannten Beete werden nicht umzäunt.
1.5. Die Stromnetz Pullach wird aufgefordert, die Trafos zu reinigen.
1.6. Die Gemeinde trägt die Idee eines Wettbewerbs an den Gewerbeverband heran.
Abstimmung
einstimmig
-> Vorschlag angenommen
TOP 12:
Antrag des RSV Pullach vom 24.03.2026: Erhöhung des jährlichen Vereinszuschusses
Dr. Most (PP): Antrag zeigt Problem der mangelhaften Unterstützung des Spitzensports.
Zechmeister (WIP): Wirbt für RSV-Veranstaltungen.
Beschlussvorschlag (gekürzt):
1. Dem Radsportverein Pullach e. V. wird ab dem Haushaltsjahr 2026 ein laufender Zuschuss in Höhe von 7.000 Euro p. a. gewährt.
2. Der Gemeinderat genehmigt die hierfür im laufenden Haushaltsjahr 2026 erforderlichen überplanmäßigen Mittel.
Abstimmung
einstimmig (Voit, U. Eisenmann abwesend)
-> Vorschlag angenommen
TOP 13:
Neuer Dienstleistungsvertrag für Carsharing in Pullach
Bisheriges Angebot läuft Ende Juni ab. Ca. 200 Nutzer, ca. 1 Nutzung täglich.
Zwei Varianten möglich:
– Variante 1: carsharing mit Kostenbeitrag/Ertragsbeteiligung und Preisgestaltung durch die Gemeinde (Kosten ca. 27 T€/3 Jahre)
– Variante 2: carsharing ohne Kosten für Gemeinde (Preisgestaltung durch Anbieter, mit Sponsoring)
Rückerl: Neuer Anbieter USE hat gutes Feedback (Service und Unterhalt der PKW). Defizit ca. 800 €/Monat aktuell bei bisherigem Anbieter Mika. Nun mit ca. 6000 € Defizit p.a. erwartet.
Ggw. viel zu wenig Nutzer (Ziel sollte 500 sein). Sixt ggw. ohne Interesse.
Dr. Reich (FDP): plädiert für größeres Fahrzeug.
Ptacek (SPD): Verweist auf ursprüngl. Initiative durch Hr. Mallach.
Dr. Gehring (Grüne): Nutzerzahlen erhöhen. Plädiert für Variante 1.
Zechmeister (WIP): Carsharing ok, aber warum soll Gemeinde die private Nutzung von Fahrzeugen finanziell unterstützen? Variante 2 deshalb besser.
Dr. Most (PP): Für Variante 2.
Beschlussvorschlag (gekürzt):
1. Der Gemeinderat beschließt die Fortführung des Carsharings mit dem neuen Anbieter USE Group GmbH mit einer Vertragslaufzeit von vier
Jahren ab dem 01.07.2026 in der
– Variante 1 : 8 Ja-Stimmen, 12 Nein-Stimmen -> Vorschlag abgelehnt
– Variante 2 : 19 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme -> Vorschlag angenommen
TOP 14:
Bekanntgaben aus nichtöffentlichen Sitzungen
– keine –
TOP 15:
Allgemeine Bekanntgaben
Tausendfreund:
– neues Mietradsystem MyRadl (MVG Nachfolge)
– Interessensbekundung für Finanzierung einer Pumpstation einer Abwasserstation in Beresan (für 2027), 5-10% Eigenbeteiligung
Voit (PP): „Autofrei“-Projekt nominiert auf IBA für Metropolregion. Imagefilm wird gedreht.
TOP 16:
Gemeinderatsfragestunde
C. Eisenmann (CSU): Bitte Gehweg am Wiesenweg rasch instandsetzen. Zebrastreifen an Münchner Str. bei Wiesenweg nacharbeiten.
Zechmeister (WIP): Ampelanlage vor Rathaus bitte erst ab 7 Uhr anschalten.
Beklagt Chaos beim Hofflohmarkt: Verkauf auf den Gehwegen, Rettungswege verlegt (Gistlstr., Jaiserstr.). Sollte kontrolliert werden, tw. auch Anbieter ohne Anmeldungen.
Tausendfreund: Dienstleister organisiert Hofflohmarkt. Dieser muss Nutzungsbedingungen klarstellen. Evtl. Flächen der Gemeinde bereitstellen.
Hanny (Grüne): Wurde der Kunstrasen am Sportplatz verbessert?
Ludwig: bisher nur beauftragt, erst Ende April Umsetzung.
Rösch: Erste Arbeiten begonnen.
Hanny (Grüne): Wettersteinstr. Bushalte-Schild beschädigt.
Tausendfreund: MVV ist zuständig.
Schuster (WIP): Parksituation an Alter Wolfratshauser Str. wird immer schlimmer (Engstellen).
Tausendfreund: Parken an Engstellen nicht zulässig (analog Im Bogen).
Ludwig: Evtl. mit Baumstämmen sperren.
Stöhr (Grüne): Bepflanzung am Wiesenweg – Stand?
Tausendfreund: Umsetzung ist am Laufen.
Ende der öffentlichen Sitzung: 21:44 Uhr (im Anschluß nichtöffentliche Sitzung).
Mitschrift online: Mittwoch, 15.4. 8:30 Uhr
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