Pressemitteilung Nr. 147:
Handeln statt versprechen
Im Wahlkampf viel versprechen – und danach nicht umsetzen.
In den letzten 6 Jahren hatte die Bürgermeisterin eine festgefügte Mehrheit von Grünen, SPD sowie zwei von der CSU abgespaltenen Gemeinderäten (jetzt unter PullachPlus firmierend). Sie hatte also die Möglichkeit, Beschlüsse umzusetzen und zu handeln, wo zu handeln ist.
Nun, schauen wir uns drei wichtige Beispiele an – vom verschleppten Schwimmbadneubau mal ganz abgesehen.
Beginnen wir als erstes mit dem Ortsentwicklungsplan („OEP“). 2016-2018 haben sich viele Pullacher Bürger bei der Formulierung des OEP in ihrer Freizeit eingebracht. Der resultierende OEP wurde vom Gemeinderat am 23.07.2019 verabschiedet. Was ist in den letzten 7 Jahren geschehen? Die Agenda 21 als Mitinitiator des OEP hat sich den aktuellen Stand angeschaut: gerade mal 3 von 33 Maßnahmen sind in 7 Jahren umgesetzt, vieles ist nicht mal angefangen. Bei diesem Tempo wird also in weiteren 30 x 7 Jahren, also in 210 Jahren, der OEP umgesetzt sein. Soll es so für die Pullacher Bürgerschaft weitergehen?
Schauen wir uns als zweites die Situation der Kinderbetreuung in Pullach an. Die Kinderkrippe der Mäuseburg wird schon seit Jahren nur noch mit halber Kapazität betrieben – und befindet sich seit über 12 Jahren (!) „übergangsweise“ in Containern. Dies hätte man schon seit vielen Jahren angehen können und müssen – wenn die Bürgermeisterin das gewollt hätte. Doch ihr war anderes wichtiger. Ein Gesamtkonzept für die Kinderbetreuung (Krippen, Kindergärten, Horte, Mittagsbetreuung) gibt es nicht – deshalb kam zum Provisorium Mäuseburg ein weiteres Provisorium auf den Seitnerfeldern und aktuell noch ein Provisorium am Bahnhof dazu. Eine hektische Notlösung in der Kreuzeckstr. soll nun jahrelange Versäumnisse überdecken. Soll es so für die Pullacher Kinder weitergehen?
Als drittes blicken wir dann noch auf das Bahnhofsgelände. Die einzigen Unterschiede zwischen dem 1. Amtsjahr der Bürgermeisterin und heute sind: das Bahnhofsgebäude, ein Schmuckstück der Isartalbahn, ist völlig heruntergekommen und baufällig, die Toiletten seit Jahren nicht benutzbar. Das damalige Herzoghaus (mit Drogerie) im Eigentum der Gemeinde wurde abgerissen. Die Bahnhofswiese über der Tiefgarage ist eine der unattraktivsten Flächen in unserer Ortsmitte. Soll es so für die Pullacher S-Bahnnutzer und die Besucher der Ortsmitte weitergehen?
Wir als unabhängige Bürgervereinigung Wir In Pullach (WIP) sagen: nein!
Schluss mit dem Stillstand – packen wir es gemeinsam an. Wir werden uns dafür einsetzen, notwendige Projekte zügig und sparsam umzusetzen – darum bitten wir um Ihre Stimme für die WIP. Es ist Zeit für frischen Wind in Pullach – und einen neuen, kompetenten, parteilosen und unabhängigen Bürgermeister: Heinrich Klein. Sie können ihn kennenlernen bei unseren Infoständen und im Internet unter www.wir-in-pullach.de.
Sie finden auf unserer web-Seite auch die Verlaufsprotokolle der letzten Gemeinderatsitzungen – machen Sie sich selbst ein Bild.
Dr. Jürgen Stohrer
im Namen des Vorstands und der Gemeinderäte der WIP
1. Vorsitzender der WIP – Wir in Pullach e.V.
Unabhängig. Bürgernah. Kompetent.
