Für Pullach: verantwortungsvoll, sparsam, mit Augenmaß
Liebe Pullacherinnen, liebe Pullacher,
in vielen persönlichen Gesprächen der vergangenen Wochen haben mir Bürgerinnen und Bürger offen erzählt, wie sehr steigende Nebenkosten – vor allem bei den Heizkosten – den Alltag belasten. Nachzahlungen von mehreren hundert Euro bringen manche Haushalte an ihre Grenzen, schränken Möglichkeiten ein und sorgen für Unsicherheit. Diese Rückmeldungen nehme ich sehr ernst, denn sie zeigen, wie unmittelbar Entscheidungen auf Gemeindeebene das tägliche Leben der Menschen berühren.
Pullach ist eine Gemeinde, in der man gerne lebt. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen Entscheidungen immer auch für die Menschen vor Ort bezahlbar bleiben. In vielen Gesprächen wurde die Sorge geäußert, dass eine Ausweitung von Projekten der gemeindlichen Geothermiegesellschaft über das Gemeindegebiet hinaus mit hohen Investitionen verbunden sein und sich langfristig auf Preise und Gebühren auswirken könnte. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich hier keine schnellen Bewertungen, sondern ein genaues Hinsehen. Für mich bedeutet das: Chancen, Risiken und Kosten müssen offen benannt werden. Investitionen, die einer Expansion über Pullach hinaus dienen, müssen finanziell klar getrennt betrachtet werden und dürfen weder die Pullacher Bürgerinnen und Bürger noch den Gemeindehaushalt belasten. Nur so lassen sich Verantwortung, Transparenz und finanzielle Fairness miteinander verbinden.
Auch der Wunsch nach einem Mietspiegel wurde in Gesprächen mehrfach angesprochen. Ich nehme diesen Wunsch ernst und halte es für wichtig, die Wirkungen eines Mietspiegels nüchtern zu betrachten. Ein Mietspiegel kann für Mieterinnen und Mieter mit sehr hohen Mieten vorteilhaft sein, da er weitere Erhöhungen begrenzt. Für viele Menschen in günstigen Wohnungen – insbesondere auch in gemeindlichen Wohnungen – kann er jedoch nachteilig wirken, weil Mieten schrittweise bis zum Mietspiegel angehoben werden dürfen. Ein Mietspiegel kann damit Effekte haben, die dem Ziel bezahlbaren Wohnraums entgegenstehen. Deshalb halte ich ihn für Pullach derzeit nicht für das richtige Instrument. Die größten Belastungen entstehen aktuell vor allem durch Nebenkosten – genau dort sollte der politische Fokus liegen.
Verantwortungsvoll zu handeln heißt für mich, Prioritäten klar zu setzen, Pflichtaufgaben zu sichern und mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger umsichtig umzugehen. Sparsamkeit ist dabei kein Verzicht, sondern eine Frage der Fairness.
Ich kandidiere nicht mit langen Wunschlisten, sondern mit einer klaren Haltung: verantwortungsvoll, sparsam und mit Augenmaß – und zugleich mit dem Willen, Pullach gemeinsam weiterzuentwickeln und die wichtigen Zukunftsthemen wie Verkehr, Schulen und den Zusammenhalt in unserer Gemeinde engagiert anzugehen. Mir ist wichtig zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen mitzunehmen und Entscheidungen verständlich zu erklären. Ich bin überzeugt, dass wir so gemeinsam gute Lösungen für Pullach finden können.
Denn meine Partei heißt Pullach.
Über Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung bei der Kommunalwahl am 08.03.2026 freue
ich mich sehr.
Ihr
Heinrich Klein
Überparteilicher Bürgermeisterkandidat
Nominiert von der WIP
